Elsas Nacht(b)revier



Francois Gérard: St. Térèse d'Avila



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Aktuelle Veröffentlichungen

"Ökumene mit Herzblut" - Besuch bei der griechisch-orthodoxen Gemeinde in MA-Luzenberg. In: Die Tagespost vom 8.9.2016.

"Eine orthdoxe Insel im Schwarzwald" - Auftakt zur Sommerserie Orthodoxie in Deutschland. Besuch bei der russisch-orthodoxen Gemeinde in Baden Baden. In: Die Tagespost vom 18. August 2016

"Die, welche uns den Gott des Todes predigen wollen" - Übersetzung eines Blogartikels von Kardinal Duka aus dem Tschechischen. In: Die Tagespost vom 13. August 2016

"Konvertiten" In: Die Tagespost vom 26. Juli 2016

"Teresa von Avila: Es gibt keinen Grund". In: Die Tagespost vom 23. Juni 2016

Rezension "Johannes Gschwind: Die Madonna mit dem geneigten Haupt". In: Die Tagespost vom 28. April 2016

Rezension "Peter Dyckhoff: Die Gottesmutter mit den drei Händen". In: Die Tagespost vom 21. April 2016

"Jacobus Voragine und seine Legenda Aurea Ausgabe lateinisch-deutsch". In: Die Tagespost vom 24. März 2016

"Ignatius jenseits von Legende und Vorurteil. Der Bericht des Pilgers und die Ignatius-Biografie von Pierre Emonet". In: Die Tagespost vom 19. Januar 2016

"Schicksalhafte Lektüre Die Taufkirche von Edith Stein in Bergzabern, wo ihr Weg der Heiligkeit begann" In: Vatican-Magazin Januar 2016

"Selbst ein Stein würde bersten. Interview mit Karam Alyas, Flüchtling aus Nordirak." In: Die Tagespost vom 4. Dezember 2015

"Am Ursprung eines stabilen Kerneuropa Gisela von Bayern und Stefan von Ungarn: Ein heiliges Paar, das zu Staatsgründern wurde" In: Vatican-Magazin Dezember 2015

"Hier wird nach Wahrheit gesucht. Ein Interview mit dem Konvertiten, Kampfkünstler und Schauspieler Michel Ruge." In: Die Tagespost vom 13. November 2015

"Leibhaftig, nicht als Symbol? Ein ungeschickter Priester: Das Blutwunder von Walldürn und die elf „Veroniken“ - In: Vatican-Magazin November 2015

"Martha und Maria in einer Person. Elisabeth Münzebrocks Porträt der Teresa von Avila" In: Die Tagespost vom 14.Oktober 2015

"Das Meisterwerk: Mann und Frau, die einander lieben." Zur Heiligsprechung der Eltern der hl. Thérèse von Lisieux. In: Vatican-Magazin Oktober 2015

"Glückssucher, Gelehrter und Vorbild. Ein gelungenes Porträt des heiligen Augustinus. In: Die Tagespost vom 27. August 2015"

"Hervorragende Brückenbauer. Ein Interview mit Simon Jacob, ZOCD u. Initiator des Project Peacemaker" In: Die Tagespost vom 21. August 2015

"Eine Tugend für Kämpfernaturen: Johannes Stöhr und die Tugend der Geduld." In: Die Tagespost vom 27.Juli 2015

"Wachen und Beten für die Welt. Ein Besuch bei den Trappistinnen auf dem pfälzischen Donnersberg." In: Die Tagespost vom 17. Juni 2015

"Ein Apostel der Armen: Der selige Paul Josef Nardini und seine Grabkapelle in Pirmasens" In: Vatican-Magazin Juni-Juli 2015

"Von der Tänzerin zur Ordensschwester. Irmgard Fides Behrendt Flucht aus dem Osten." In: Die Tagespost vom 8. Mai 2015

"Es ist eine simple Sache, zu lieben. Interview mit Torsten Hartung zu seiner Konversion." In: Die Tagespost vom 8. April 2015

"Meine Mutter stirbt an ALS" In: Christ und Welt - Beilage der "ZEIT", Ausgabe 17-2015

"Don Bosco und Maria Mazzarello" In: Vatican-Magazin April 2015

"Eine profunde Menschenkennerin. Zum dritten Band der Briefe Teresas von Avila" In: Die Tagespost vom 1. April 2015

"Katholisches Welttheater. Paul Claudel: Der seidene Schuh" In: Die Tagespost vom 19. März 2015

"Einbruch des Übernatürlichen. Michail Bulgakov: Der Meister und Margarita" In: Die Tagespost vom 7. März 2015

"Ganz Ohr für die Stimme des Herrn. Ein Kartäuser: Die Große Stille" In: Die Tagespost vom 3. März 2015

"An der Hand der großen Teresa". Eine Auswahl von Internetseiten zum 500. Geburtstag T. von Avilas. In: Die Tagespost vom 17. Februar 2015.

"Vom Krieg zum Frieden. Wie das Gefängnis für Torsten Hartung zum Tor der Gnade wurde." In: Die Tagespost vom 10. Februar 2015 (Buchbesprechung)

"Das Leben Jesu betrachten Ein Gespräch mit Pater Norbert Lauinger SAC vom Apostolatshaus in Hofstetten" In: Die Tagespost vom 31. Januar 2015

"Das Gebet ist die Drehscheibe des Christseins- Das Lebensbuch des heiligen Theophan des Einsiedlers bietet Einblick in den geistlichen Reichtum der Orthodoxie" In: Die Tagespost vom 27. Januar 2015

"Digitale Karte des Ordenslebens - Das „Jahr der Orden“ im Internet und den sozialen Medien" In: Die Tagespost vom 27. Januar 2015

"Eine Katakombenheilige im Exil Das Weinstädchen Morro d‘Alba in den Marken mit den Gebeinen der römischen Märtyrerin Teleucania." In: Vatican-Magazin Januar 2015

"Starke Frauen - Wenn Widerstand gegen herrschende Strukturen zur geistlichen Pflicht wird. Prophetinnen und Mahnerinnen in der Kirche." In: Die Tagespost vom 16. Dezember 2014

Auf Columbans Spuren. Eine unkonventionelle Pilgerreise." In: Die Tagespost vom 13. Dezember 2014

"Geistliche Paare: Der heilige Paulinus von Nola und seine Therasia" In: Vatican-Magazin Dezember 2014

"Die zeitlose Kunst des Sterbens. Nicht nur Hospizhelfer werden Peter Dyckhoffs Betrachtungen schätzen." In: Die Tagespost vom 20. November 2014

"Mystikerin des Apostolats. Mit Teresa von Avila Zugänge zur Spiritualität der Unbeschuhten Karmeliten finden" In: Die Tagespost vom 14.Oktober 2014

"Was die Mumien erzählen. Die Bruderschaft vom guten Tod und die Chiesa dei Morti in Urbania" In: Vatican-Magazin November 2014

"Teresa von Ávila und Johannes vom Kreuz. Die unbeschuhte Reformerin und ihr Vater, der „doctor mysticus“" In: Vatican-Magazin Oktober 2014

"Gottvertrauen als Balsam und Ansporn. Carlo Maria Martinis spirituelles Vermächtnis" In: Die Tagespost vom 4. September 2014

"Unter den Märtyrern der Gegenwart. Soon Ok Lee hat die Haft in einem nordkoreanischen Straflager überlebt und zum christlichen Glauben gefunden." In: Die Tagespost vom 16. August 2014

"Zeugen monastischer Kultur. Seit 20 Jahren gibt es das Netz cluniazensischer Stätten im Schwarzwald." In: Die Tagespost vom 17. Juli 2014

"Franziskus-Effekt in Umbrien. Steigende Pilgerzahlen in Assisi und eine Friedensmission im Heiligen Land." In: Die Tagespost vom 12. Juni 2014

"Im Bunker fing alles an. Franco de Battaglia schildert die Anfänge der Fokolarbewegung." In: Die Tagespost vom 5. Juni 2014

"Eine Oase der Stille-nicht nur für Zweifler. Zum 850. Todestag der hl. Elisabeth von Schönau" In: Vatican-Magazin Juni_Juli 2014

"Sie zum Lächeln zu bringen wird unser aller Lieblingsbeschäftigung" Buchbesprechung Sandra Roth: Lotta Wundertüte. In: Die Tagespost vom 24. Mai 2014

"Gelungene Ouvertüre. Der Postulator Johannes Pauls II. hat eine lesenswerte Papstbiografie vorgelegt." In: Die Tagespost vom 24. April 2014

"Kloster Wittichen und die selige Luitgard" in: Vatican-Magazin Mai 2014

"Clemens Brentano und die selige Anna Katharina Emmerick" in: Vatican-Magazin April 2014.

"Wohltuend für Seele, Geist und Körper Der heilige Ulrich von Zell und sein „durch Wunder berühmtes Grab“ im Schwarzwald" In: Vatican-Magazin März 2014

"Spiritualität der Heiligen. Bischof Paul-Werner Scheele stellt Glaubenszeugen aus allen Zeiten vor." In: Die Tagespost vom 27. Februar 2014

"Hinaus in die Randgebiete der menschlichen Existenz. Der hl. Vinzenz von Paul und die heilige Louise de Marillac." In: Vatican-Magazin Februar 2014.

"Blind geboren - Doch dann geschah das Wunder. In jener Zeit, als das Christentum aufzublühen begann: Die heilige Odilie auf dem Mont Sainte-Odile im Elsass." In:Vatican-Magazin Januar 2014.

"Römische Geschichte einmal anders." Rezension zu Ulrich Nersingers Buch "Die Gendarmen des Papstes." In: Die Tagespost vom 7. Januar 2014

"Die Bärin wies den Weg. Die heilige Richardis und Unsere liebe Frau in der Krypta in Andlau." In: Vatican-Magazin Dezember 2013

"Schatten auf der Soldatenseele". In: Die Tagespost vom 3. Dezember 2013

"Über den Brenner nach Rom. Ein neuer Pilgerführer mit Etappenheiligen." In: Die Tagespost vom 28.10.2013

"Eine neue Idee von Liebe - Der Troubadour Jaufré Rudel und seine ferne Prinzessin." In: Vatican-Magazin Oktober 2013

"Zeigen, dass sie ein Werkzeug Gottes war. Die Neuausgabe der Vita der heiligen Hildegard." In: Die Tagespost vom 17. September 2013.

"Licht ihres Volkes und ihrer Zeit". Die Lektüre ihrer Briefe eignet sich in besonderer Weise, um die hochbegabte Menschenführerin Hildegard von Bingen kennenzulernen. In: Die Tagespost vom 17. September 2013

"Eine Art intensivierte Straßenpastoral" - ein Gespräch zum Jahr des Glaubens mit dem Augustiner-Chorherrn und Bloggerkollegen Hw. Alipius Müller. In: Die Tagespost vom 24. August 2013

"Das flammende Siegel des hl. Ignatius. Die Eremo delle Carceri bei Assisi" In: Vatican-Magazin August-September 2013

"Mehr als exotische Aussteiger. Ein Buch gibt Einblicke in das Leben moderner Eremiten." In: Die Tagespost vom 11. Juli 2013

"Geistliche Vitaminspritzen. Gesammelte Johannes-Perlen aus einem reichen Leben." In: Die Tagespost vom 4. Juli 2013

"Das entflammte Herz. Die Ewigkeit als Maß: Franz von Sales und Johanna Franziska von Chantal." In: Vatican-Magazin Juli 2013

"Und Christus berührte das kranke Bein. Wie der heilige Pellegrino von Forlì zum Patron der Krebskranken wurde." In: Vatican-Magazin Juni 2013

"Ida Friederike Görres und Joseph Ratzinger - die tapfere Kirschblüte und ihr Prophet in Israel." In: Vatican-Magazin Mai 2013

"Kein Maß kennt die Liebe" - über die Gemeinschaft der Barmherzigen Schwestern und das Jubiläumsjahr in Kloster Hegne. In: Die Tagepost vom 20. April 2013.

"Liebe, Wahrheit, Schönheit-das gesamte Pontifikat Benedikts XVI." - Die Buchbesprechung zu A. Kisslers Buch "Papst im Widerspruch." Online hier.

"Zuversicht statt Zweifel. Bologna und die heilige Katharina."In: Die Tagespost vom 13. April 2013

"Und in dir wird man einst die Herrlichkeit Gottes sehen" über die heilige Katharina von Bologna. In: Vatican-Magazin März-April 2013

"Schutzschirm für die Gemeinschaft. Christoph Müllers Einführung in die Benediktsregel" In: Die Tagespost vom 7. März 2013

"Fritz und Resl: Gottes Kampfsau und Jesu Seherin" In: Vatican-Magazin Februar 2013 anlässlich des 130. Geburtstags von Fritz Michael Gerlich.

"Jakub Deml-Traumprosa, die vom Jenseits erzählt" In: Die Tagespost vom 9. Februar 2013

"Der Tod ist nicht relativ" In: Die Tagespost vom 7. Februar 2013

"In heiligen Sphären. Mensch und Welt lassen sich nicht entsakralisieren" In: Die Tagespost vom 5. Februar 2013

"Die tapfere Heilige, die nicht sterben wollte Die Märtyrerin Cristina und das Blutwunder von Bolsena." In: Vatican-Magazin Januar 2013

"Alles andere als Rettungsroutine. Aus den Schätzen der Kirche schöpfen: Warum Beichte und Ablass ein Comeback verdient haben." In: Die Tagespost vom 22.12.2012.

"Leitsterne auf dem Glaubensweg. Katholische Großeltern spielen eine wichtige Rolle bei der Neuevangelisierung." In: Die Tagespost vom 22.12.2012.

"Das Netz der virtuellen Ewigkeit.Tod und Gedenken im Internet." In: Die Tagespost vom 29. November 2012.

"Der Friede auf Erden fängt zwischen Männern und Frauen an. Marias "Fiat" und Josefs "Serviam". Engel führten sie zum außergewöhnlichsten Ehebund der Weltgeschichte. In: Vatican-Magazin Dezember 2012.

"Der Marathon-Mann" - mein Porträt von S. E. Bischof Tebartz-van Elst. In: Vatican-Magazin Dezember 2012.

"Versperrter Himmel, öffne dich!" Über die Wallfahrt der totgeborenen Kinder zu Unserer lieben Frau von Avioth. In Vatican-Magazin November 2012.

"Ein französischer Vorläufer des heiligen Franziskus - zum 800. Todestag des Hl. Felix von Valois." In: Die Tagespost vom 3. November 2012

"Die Macht der Mystikerinnen" anlässlich der Heiligsprechung von Anna Schäffer. In: Die Tagespost vom 20. Oktober 2012

"Was für eine Frau!" Zur Vereinnahmung der hl. Hildegard von Esoterikerin und Feministinnen. In: Die Tagespost vom 9. Oktober 2012

Über den Kapuzinerpater Martin von Cochem zu seinem 300. Todestag. In: Die Tagespost vom 29. September 2012

"Die Kirche-ein Krimi?" in: Die Tagespost vom 30. August 2012.

"Wieder gefragt: Exorzismus!" in: PUR-Magazin September 2012

"Mir ist das Brevier wichtig geworden!" Ein Interview mit dem evang. Pfarrer Andreas Theurer, der in die katholische Kirche eintreten wird. In: Die Tagespost vom 14. August 2012

"Im Vorhof des Himmels" Die hl. Edith Stein und ihr Seelenführer, der Erzabt von Beuron. In: Vatican-Magazin August-September 2012

"Durch Gottes Gnade ein Kind der Kirche" - Edith Stein, Erzabt Raphael Walzer von Beuron und die Enzyklika Mit brennender Sorge. In: Die Tagespost vom 9. August 2012.

Der Cammino di San Francesco-Heiligtümer im Rieti-Tal. In: PUR-Magazin Juli.

Die Opfer der Bundeswehr. Mein Interview mit dem Afghanistan-Veteranen R. Sedlatzek-Müller. In: Die Tagespost, Ausgabe vom 14. Juni 2012

"Mehr als Dinkel und Kräuter: Ein Kernkraftwerk des Heiligen Geistes - die hl. Hildegard von Bingen" In. Vatican-Magazin Juni-Juli 2012

"Wie eine lodernde Feuersäule Die heilige Veronika Giuliani" In: Vatican-Magazin Mai 2012

"Die Vollblutfrau, die den Erlöser liebte: Kronzeugin des Osterereignisses: Die Geschichte von Jesus und Maria Magdalena." In: Vatican-Magazin April 2012

"Ich fühle mich als Frau in der Kirche nicht diskriminiert" Ein Interview mit mir von Petra Lorleberg für kath.net

"Die virtuelle Engelsburg hat standgehalten" in: Die Tagespost vom 22. März 2012

"Die Sowjets traten, rissen, schlugen, brannten - aber immer wieder haben die Litauer ihren Kreuzeshügel aufgebaut". In: Vatican-Magazin März 2012

"Katholische Bloggerszene stiftet Ehe" Interview mit Phil und Hedda in: Die Tagespost vom 13.März 2012

Und Du wirst mal Kardinal!" Prags Erzbischof verkörpert das Durchhaltevermögen der tschechischen Christen. In: Die Tagespost vom 18. Februar 2012

"Wo Liebe ist, ist Eifersucht nicht weit: Alfons Maria de Liguori und Schwester Maria Celeste Crostarosa, Gründer des Redemptoristenordens". In: Vatican-Magazin Ausgabe Februar 2012

Neue Kolumne über geistliche Paare: "Mann-Frau-Miteinander-Kirchesein" In: Vatican-Magazin Ausgabe Januar 2012

Unsagbar kostbare Göttlichkeit - Gold, Weihrauch und Myrrhe: Die Gaben der Heiligen Drei Könige. In: Die Tagespost vom 5. Januar 2012

"Wo die Pforten des Himmels offen sind. Loreto in den italienischen Marken". In: Vatican-Magazin Dezember 2011

"Ein Schatz, der fast zu groß für diesen Erdball ist". In: Liebesbriefe für die Kirche. Hrsg. Noe, Biermeyer-Knapp. Bestellbar hier.

Der Papst meines Lebens - Vatican-Magazin spezial zum Papstbesuch

Norcia - der Geburtsort des heiligen Benedikt: "Als sich der Erdkreis verfinstert hatte" In: Vatican-Magazin August-September 2011

In englischer Übersetzung online hier: When the world had darkened<

Der Vatikan und die Blogger - Beginn einer wunderbaren Freundschaft.

Poetische Pilgerorte-Reisen ins mystische Mittelitalien. Erschienen im MM-Verlag.


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Tiberius (Gast) - 6. Mär, 21:09

Das Aufbegehren gegen die Alte Messe nimmt manchmal merkwürdige Züge an. Warum werden bloß immer die Vertreter von "Wir sind Kirche zu Zeugen aufgerufen?

ElsaLaska - 6. Mär, 21:24

Weil die sich nicht scheuen, eine Form des Gottes(!)dienstes für ihre Zwecke zu instrumentalisieren und zu politisieren und dadurch zu polarisieren.
Das ist für Leute, die sich ansonsten immer sehr auf Demokratie und Freiheit berufen (zu der für mich gehört, dass ich in Ruhe die Messe besuchen darf, die ich gerne besuchen möchte - wozu die Alte genau wie die Neue Messe gehört), anscheinend kein Widerspruch in sich.
johannes (Gast) - 6. Mär, 21:27

Abstimmung mitden Füssen

wir sollten mal gespannt am 25.4. nach Trier sehen.
christian (Gast) - 6. Mär, 22:00

Nicht nur

dass die Argumente inhaltlich dürftig sind, man hört beim Lesen auch ständig O-Ton mit, und zwar diesen entrüsteten Strickpulli-Betroffenheits-Ton aus den 70/80ern, der in den (nichtkirchlichen) Kreisen, in denen ich mich bewege, praktisch ausgestorben ist - es hat den Anschein, als habe dieser Gestus noch allein in der dt. katholischen Kirche überlebt - warum eigentlich? Weiß eigentlich jemand, wie stark diese Gruppen sind und was jetzt der Unterschied ist zwischen Wir sind Kirche und Kirche von unten?
Johannes (Gast) - 6. Mär, 22:24

Du sagst es

als Ex-Streetfighter. und anschließend Ex Strickpulli-Langhaar-Friede-Freude-Eierkuchen-Müsli - sach ich mal: so wie die meisten meiner Generation der Du-das-macht-mich-jetzt-echt-betroffen-du-fuzzis geht mir nichts, aber auch wirklich gar nichts tierischer auf die Nüsse als diese violett bestrumpften doppelbenamsten Birkenstock-Tussies von den sogenannten "katholischen Basisbewegungen". Die Katholen sind halt immer ein bissel zu spät dran. Während die Leute von diesen Possen nur das Gähnen kriegen, finden die die ollen Hippie-Puppie-wirhamdichallelieb-Spielchen gaaaaaaaanz toll.
ElsaLaska - 6. Mär, 22:25

Naja, das ist aus meiner (italienischen und sehr italienisch-ländlichen) Perspektive eben typisch ultramontan. :D
Hab ich hier jedenfalls so noch nie erlebt.Hier ist man cattolico - e basta. Niemand macht sich deshalb zusätzlich wichtig mit Basis, Strukturen, Instrumenten, Mitgestaltung, (Strickpullovern sowieso nicht, dafür ist man zu elegant) also wie gesagt hier auf diesem kleinen Fleckchen jedenfalls. Irgendwie scheint es mit der Reformation und der Aufklärung zusammenzuhängen - dabei hätte man hier einiges mehr gegen repressive Kirchenstaatspolitik von vor 500 Jahren vorzubringen.
Tiberius (Gast) - 6. Mär, 22:51

Die Unterschiede zwischen "Wir sind Kirche", "Kirche von unten", "Kirchenvolksbewegung" etc. sind mir auch nicht klar.
Die katholische Kirche in Deutschland scheint in der Tat in einer Zeitschleife gefangen. Wo sonst könnt heute noch ein Zentralkomitee andocken.
Nicht mal an deutschen Universitäten gibt es ähnliche Reservate.
christian (Gast) - 6. Mär, 23:00

M.a.W.

die sog. Progressiven sind in Wirklichkeit rückständig, und die Tradition bildet die Avantgarde - das würde die Diskussion auf eine ganz neue Grundlage stellen!
Tiberius (Gast) - 6. Mär, 23:28

Die Tradition: ja, die Traditionalisten: nein, die Modernisten: sowieso nicht.

Tradition und Reformation gehen Hand in Hand. Die Tradition ist nicht die Vergangenheit und die Reformation ist nicht die Zukunft. Beide haben das gleiche Ziel: die gute Ordnung gegen die Deformation der Zeit zu erhalten. In diesem Sinne geht die Tradition voran.
christian (Gast) - 6. Mär, 23:55

Meinst Du damit,

dass manche Traditionalisten einen verengten Begriff von Tradition haben?
Tiberius (Gast) - 7. Mär, 09:56

Tradition und Reformation

Schon der Begriff des Traditionalisten wie auch der Begriff des Modernisten stellen für mich eine Verengung dar. Unter der Deformation der Zeit kann es keinen Idealzustand geben, weder im ersten, noch im elften Jahrhundert und auch nicht in den fünfziger oder siebziger Jahren des zwanzigsten Jahrhunderts. Die Reformation folgt nicht der Zeit. Sie folgt der guten Ordnung. Die gute Ordnung ist das auf Gott ausgerichtete Leben. Das Ziel der guten Ordnung ist die Vereinigung mit Gott. Der Auftrag der Kirche ist es, die Menschen zu Gott zu führen. Wenn die Kirche diesen Auftrag nicht oder schlecht erfüllt, dann bedarf sie der Reformation. Die Tradition ist die Stütze der Reformation.

Heute schafft es sonntags nur noch einer von zehn Katholiken in die Kirche. Vor fünfzig Jahren, damals schon rückläufig, schaffte es immerhin jeder zweite. Nun ist die Anwesenheit in der Kirche nicht gleich auch Teilnahme am Geschehen der Messe, insbesondere der Kommunion. Die Kommunion aber ist die Vereinigung mit Gott, der Zipfel des Paradieses, den wir in dieser Welt erhaschen können. Wenn jeder, der in Deutschland für die Kirche Steuern zahlt, diesen Zipfel für sich ergreifen könnte, dann gäbe es keinen Grund, dies nicht zu tun: sonntags wären alle Katholiken in der Messe.

Das neun von zehn Katholiken der Messe fernbleiben, kann nur heißen, daß sie - nach dem was die Kirche heute lehrt und tut - nicht erfahren haben, was die Kommunion ist. Was aber sollte uns glauben machen, daß der eine von den zehn, der sonntags noch in die Kirche geht, durch dieselben Lehren und dieselben Taten, nicht wie die anderen vom Weg abgekommen, sondern zur Kommunion geführt worden wäre?
ElsaLaska - 7. Mär, 11:12

Das Lagerdenken "Liberale" vs. "Tradis"

bringt uns ja auch nicht weiter. Ist es eigentlich typisch deutsch, immer und alles politisieren zu müssen?

Hier ein Artikel von Johannes Seibel aus der Tagespost zum Katholischen Bürgerkrieg
christian (Gast) - 7. Mär, 12:54

Schön geantwortet, Tiberius

wobei das Tröstliche ja ist, das Geheimnis Seiner Inkarnation, dass ER noch durch alle Deformationen hindurchscheint...
@elsa: Typisch deutsch scheint mir, Religion mit Moral und Kirche mit Moralanstalt zu verwechseln (der Königs berger Philosoph lässt grüßen - Kant, nicht Hamann), wo es doch, wie Tiberius schön schreibt, um die Kommunion mit Gott geht...und das Lagerdenken bau(sch)t Gegensätze auf, die so gar nicht bestehen, warum sollte ich nicht liberal sein können und zugleich knien?
ElsaLaska - 7. Mär, 14:16

Die Frage kann ich dir leider nicht beantworten, christian.

Ich bin nicht liberal. Dafür habe ich zuviel Respekt vor meinem Schöpfer und seinen Geboten.
christian (Gast) - 7. Mär, 16:07

Bist du dir sicher, Elsa?

Ich meine, bezogen darauf, nicht liberal zu sein. Gott respektiert doch auch unseren freien Willen - und das verstehe ich im Grunde unter liberal. Wobei es Gott natürlich nicht gleichültig ist, wie wir uns entscheiden, ob für oder gegen ihn. Dem Staat aber kann das schon sein. Gut möglich, dass wir unter liberal verschiedene Dinge verstehen.
ElsaLaska - 7. Mär, 21:16

Lieber Christian,

ich bin mir sicher, wir verstehen jeweils was anderes drunter. Bevor ich in die katholische Kirche aufgenommen wurde, war für mich ein ganz großes Problem dasjenige des Lebensschutzes und der Abtreibung. Es gab sogar einen Moment, wo ich dachte, eventuell könnte ich nicht eintreten, weil ich zu dieser Haltung eine ganz andere Auffassung habe als die katholische Kirche. Das zum Beispiel meine ich mit liberal: Dass man zu Gottes Geboten eine jeweils relativierende andere Auffassung haben kann. Ich war schon sehr für das Entscheidungsrecht der Frau. Die Selbstbestimmung über mein eigenes Leben und so weiter.
Irgendwann ging mir aber auf, dass es nicht gut möglich ist, Jesus Christus als seinen Herrn anzuerkennen und gleichzeitig guten Gewissens sein Kind abtreiben zu wollen (unter Berufung auf die persönliche Freiheit). Das passt einfach nicht zusammen.
Also ganz theoretisch jetzt, mal unbesehen von der persönlichen Notlage, die sich daraus ergeben mag. Und irgendwann ging mir auf, dass die Forderung: Du sollst das Kind nicht im Mutterleib töten aus der Didache ja auch keine normative Forderung ist in dem Sinne, man habe sich daran zu halten, sondern ein Wegweiser: Komme ich in eine bestimmte Situation und glaube an Gott, dann soll ich danach fragen, was er will, nicht was ich will. Egal wie groß meine persönliche Not ist, sobald ich mich rückverbinde mit seinen Geboten, wird sich enthüllen, was er für mich vorgesehen hat und wo der Norden in meinem Kompass sein sollte. Wenn ich dran scheitere, wird mir sicher vergeben, sofern ich bereue. Aber den Norden im Blickwinkel zu behalten, das bedeutet für mich - nicht liberal zu sein. Nicht auf mein Ego zu hören. Das Ego ist ein schlechter Ratgeber - soviel kann ich nach meiner Yoga-Vergangenheit guten Gewissens sagen. Denn auch dort geht es um Gehorsam und Demut und um Dein Wille geschehe. Und das ist nie liberal, kann es ja nie sein. Sonst würde ja mein Wille geschehen. Und so schön es ist, wenn mein Wille geschieht, meine Güte, ich genieße das ja auch, wenn alles so läuft, wie ich mir das vorstelle, so angebracht ist es jedoch, sich beizeiten, im Blick auf Krankheiten, Not und Tod, die uns alle bevorstehen, sich dran zu gewöhnen, dass nicht wir die Dinge im Griff haben, sondern irgendjemand anders. Darum versuche ich, mich nicht als liberal zu bezeichnen.
Wenn du liberal sein mit Meinungsfreiheit gleichsetzt und jeder soll das tun was er möchte, solange er anderen nicht schadet - dafür bin ich freilich auch. Hauptsache, sie lassen mich in Ruhe *gg*
Einen lieben Gruß
Elsa

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